Bin nicht mehr jung, bin noch nicht alt. Hab viel erlebt und fühl mich halt, wie man sich fühlt, hat man erlebt, was einen ausmacht, einen prägt.
So ist das Leben, so ist es eben. Was soll Gezeter und Geschrei, es ist dem Leben einerlei. Was ich getan, hab ich getan. Kann nie mehr ungeschehen sein.
Wer wollte wohl von sich behaupten, alles im Leben recht getan? Kein Fehl, noch Tadel oder Sünd' auf sich geladen haben?
Den frag ich gern, von welchem Stern er wohl zu uns gekommen? Den der, wer sein will so voll vollkommen, der ja vielleicht schon göttlich sei?
Was nun bin ich, was will ich sein? Ein Riese nicht, ein Zwerg, so klein? Gewiß, der irdisch Eitelkeiten hier, gereichen manchem so zur Zier.
Doch wenn genauer man hinschaut, oft seinen Augen nicht mehr traut.
Welch Abgründ' , Sümpfe sich tun auf und alle Trümpfe, die einst so glanzvoll schienen Dir.
Du willst sie nicht und streckst von Dir, instinktiv Arme und Hände! Hinweg mit euch und Gott erbarme, nein, solchen Tand den will ich nicht.
Wer bin nun ich?
Ein halber Gaukler, Komödiant, der spielt wo keiner ihn gekannt, zur Unterhaltung derer Leut' denen es nach was "anderm" deucht.
Bin Musiker und theatralisch, auch Kabarett riecht aus dem Brei, den ich Euch gerne mal serviere. Wünsch guten Appetit dabei.
Hab nie studiert und lern doch ewig, mein Leben lang schon, jeden Tag. Und werd nicht fertig mit dem Studium, daß man das Leben nennen mag.
Was soll ich Euch erzählen hier? Ich bin ein Mensch, nicht mehr als Du, nicht mehr als Ihr.
Vielleicht liegt hier der Schatz vergraben, daß Geheimnis, daß uns trennt.
Weil keiner mehr dem andern traut, noch keiner mehr den andern kennt.
Miteinander kommunzieren, zuhören, sich amüsieren. Im angenehmen Part als Gast, ganz frei.
Könnt konsumieren ohn' Last und Müh, Euch Eure Meinung bilden, von dem was einer so wie ich, euch bietet zum Vergnügen.
Drum sei's genug der Worte hier, was soll ich euch erzählen mehr. Bestellt's, und ihr werdet sehn...